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wissen    Gustav Spörri


Gustav Spörri (1902 - 1976) war der Sohn eines
aus der Schweiz in den Schwarzwald eingewanderten Töpfers. In dem Töpferort Zell am Harmersbach wurde er 1902 geboren und, wie es scheint, vom Keramikvirus infiziert. Nach einer Lehre als Porzellan- und Keramikmaler ging er nach Karlsruhe zu Max Laeuger, weiter an die Kunstakademie Wien und die Kunstgewerbeschule Dresden. Dort betrieb bis 1945 (dem Jahr der Bombardierung) Villeroy & Boch eine Faiencerie. Spörri war für die Dauer von einigen Jahren deren künstlerischer Leiter.
Im Jahre 1948 kehrte er mit seiner Frau Liselotte in die Schweiz zurück, um sich dann bald in Schaffhausen niederzulassen.
Nach Spörris Tod im Jahre 1976 wurde sein Nachlass verstreut. Es ist anzunehmen, dass nebenstehendes frühe Stück von treuen Freunden geborgen wurde, bis es ist jetzt in einem Schaffhauser Brockenhaus wieder aufgetaucht ist. Im Jahr 2021 hat das Schaffhauser Museum zu Allerheiligen die Vase in seine Sammlung aufgenommen.


Gustav Spörris Vogelvase 1942
Ausgeprägtes Krakelee, Höhe 29,5 cm. Am Boden einige Unterglasurbezeichnungen: "Sp" Spörris Handzeichen , "VB DRESDEN" für Villeroy & Boch, "2.3.42" Produktionsdatum, und weitere.


Gustav Spörris Vogelvase 1942
Werkmonographie Begegnungen mit Gustac Spörri, Keramiken, Fotos, Zeichnungen. 272 Seiten, über 400 Abb.


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