tabouret design antiques                objects that move

                           

historie



Die ganze Geschichte, erzählt von Benedikt Loderer in hochparterre, heft 4/1995



Beat Frank, Stuhl La tourette

Der Stuhl La Tourette hat eine illustre Geschichte, welche kreist um das von Le Corbusier in der 60ern erbaute Kloster Sainte-Marie de la Tourette. Diese Architekturikone der Moderne benötigte in den 90ern für sein Refektorium eine neue Möblierung.
Eingeladen durch das  französische Kulturministerium machte sich der Schweizer Designer Beat Frank an die Arbeit, entwarf, produzierte und lieferte eine Nullserie von 20 Stück, die mit zusätzlichen Tischen probeweise aufgestellt wurden. Allerdings hat man sich dann anders entschieden ...
Unsere Stühle leisteten 20 Jahre lang ihren Dienst in einem Nürnberger Architektenhaushalt.


Beat Frank Tisch La Tourette

«Ein Tisch ist nicht einfach ein Tisch, sondern eine Fläche, die auf einer zu bestimmenden Höhe von Elementen getragen wird, die sich stabilisierend mit dieser Fläche verbinden. Die grosse Schwierigkeit besteht darin, die Einwirkung aller Kräfte so in Form zu bringen, dass dieser Tisch als Objekt klingt. Materialien werden ausprobiert, Versuchsanordnungen werden gebaut. Es gibt mit Sicherheit unendlich viele Lösungen, aber es gibt auch immer die Lösung. Das Geheimnis sind die Verbindungen.» Beat Frank



Elfriede Eckinger (1908-1985)
Webarbeit
"Erdgeist"


"Elfriede Eckinger-Thurner macht
die Gobelintechnik zum Träger ihrer
abstrakt bildhaften Vorstellungen, wobei sie einmal die Struktur des Materials (ungesponnene Schafwolle) und dann
vor allem die zarte Tönung der Farben in den Vordergrund stellt. Sie liebt es, vorhandene Farben zu mischen, durch Zusammenweben oder, mit besondererVirtuosität, Umwickeln eines Grundfadens mitflorartig verzupftem, andersfarbenem Faden. Damit gelingen ihr subtile Kompositionen, deren Grundgefühl eine heitere, kühle Distanz zu den Erscheinungen des Tages ist." WERK Nr. 11, 1964 zu einer Ausstellung im Zürcher Helmhaus



Leuchte OPILIO
von Christoph Marchand


Der junge Zürcher Designer Christophe Marchand gewann 1989 mit der Opilio einen Designwettbewerb für stromsparende Leuchten. Hervorgehoben wurde von der Jury die geniale Konzeptidee, die universelle Nutzbarkeit, der sparsame Materialeinsatz und die schlichte, eigenständige Formgebung.

aus unserem Giftschrank:

Fälschergeschichten



Diese Tischleuchte hat viele Vintage-Reize, aber einen grossen Fehler: sie ist ein frivole Fälschung. Auf dem Fuss trägt sie eingraviert das Bauhaus-Weimar-Logo (entworfen von Oskar Schlemmer). Von dort kommt sie aber definitiv nicht. Bitte umKenntnisnahme!
Der Ursprung ist unklar. Aus derselben Quelle kommen aber immer wieder Messingleuchten, die unter dem Designernamen "Marcel Breuer" in den Markt geschleust werden.
Solide, handwerklich hochstehende Arbeit aus Messing, fein patiniert, Höhe 32 cm, eine Lampenfassung E14.
No. 15089, Verkauf nur nach persönlichem Gespräch.


Diese Fotoaufnahme behauptet in Verbindung mit dem rückseitigen Papierkleber: a) Ich wurde im Weimarer Werkstattgebäudes des Bauhauses aufgenommen — was stimmt, b) dies geschah vor der Zerstörung des Treppenhaus-Wandgemäldes, also in den 20erJahren — was nicht stimmt. Vielmehr handelt es sich um den Print einer Aufnahme aus den 90ern (d.h. nach Wiederherstellung der Wandmalerei), welcher nun mit nachproduziertem Papierkleber im Lande kursiert.
Nicht verkäuflich.


Der rückseitige Kleber des Rahmenstudios Jericke in Dessau, ursprünglich aus den 30erJahren, ist nachproduziert und künstlich gealtert.




















 


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