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Wilhelm von Heydebrand
(1888-1970) Gold- und Silberschmied

Aus München kommend, wo er der Theosophischen Gesellschaft angehörte, zog der Jungverheiratete Wilhelm von Heydebrand 1914 nach Dornach. Er folgte dem Ruf Rudolf Steiners zur Mithilfe am Bau des Johannesbaus, später Goetheanum genannt. In Dornach sollte er später seine kunsthandwerkliche Tätigkeit als Holzschnitzer und Schmuckgestalter entfalten. Darüber berichtet seine Enkelin Sibylle von Heydebrand:
„Wilhelm von Heydebrand lebte und arbeitete in einer bescheidenen Werkstatt am Brosiweg in Dornach. Der Ausfertigung eines Schmuckstückes ging jeweils eine intensive Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit des künftigen Trägers voraus.

Der Formenreichtum war folglich unerschöpflich wie die Vielfalt der menschlichen Charaktere, welche seine Werkstatt betraten. Ziel seiner Schmuckkunst war es, ein individuelles Schmuckstück herzustellen, bei welchem Technik, Material, Formung und Bearbeitung der seelischen Wesensart des betreffenden Menschen entsprachen.“
(Kleinodienkunst, Gesammelte Texte zur Ausstellung März-April 1996, S. 43-46)









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